Erst kürzlich hatte ich in einem Beitrag zum Thema “Emplyoee Advocacy” erwähnt, dass Social Media von Menschen für Menschen sei und wir uns als Unternehmen hinsichtlich der Kommunikation auch so verhalten sollten. Nun hat der Gründer Mark Zuckerberg hier vor wenigen Tagen selbst verkündet, dass Facebook seinen Algorithmus ändert und öffentlichen Inhalten von Unternehmen weniger Aufmerksamkeit schenken wird und stattdessen persönliche Inhalte wieder einen höheren Stellenwert einräumt. Was bedeutet dies nun für die Autohäuser, die versuchen über Ihre Facebook Kanäle Ihre Kunden anzusprechen und zu binden? Es reicht schlichtweg nicht, Beiträge in den eigenen Account zu stellen und zu warten, dass etwas passiert. Ohne Interaktion mit den Lesern, werden diese noch weniger sichtbar sein und schlichtweg „verpuffen“. Was Niemanden interessiert, wird auch Niemand zu sehen bekommen. Umso wichtiger denn je, heißt es nun authentischen Content zu erstellen und diesen durch die Mitarbeiter zu „verteilen“. Die Mitarbeiter sind hier ein immens wichtiger Bestandteil der Social Media Strategie des Unternehmens. Es gibt keine authentischere und effizientere Methode Ihre Inhalte zu ihren Kunden zu bringen. Warum ist dies so? Ihre Mitarbeiter sind alle Personenmarken und entsprechen genau der Zielsetzung von Facebook im Sinne „von Menschen für Menschen“. Etwas Information zu dem Thema finden Sie in meinem letzten Beitrag: „Mein digitales Autohaus“: Wie Mitarbeiter bei Social Media unterstützen können. Ich wurde nach dem Beitrag auch von vielen Unternehmen angesprochen mit der Bitte hier Unterstützung bei der Implementation zu leisten. Da es aber aktuell zwar viele Lösungen für das Thema gibt, aber keine perfekt zu der Branche Autohaus passt, haben wir ein eigenes Projekt hierzu aufgesetzt. Frei nach Norbert Gerlach, Service Leiter bei Wichert: „bitte nicht noch ein Dashboard für meine Mitarbeiter“, müssen wir diese Funktion in etwas Vorhandenen integrieren. Die vielen Anbieter Sociabble, Postbejond, Gaggleamp usw. sind hervorragend, aber eben wieder ein neues „Dashboard“. Aber kein Autohaus mit einem Anspruch auf Social Media Marketing sollte auf die Mitarbeit der Mitarbeiter verzichten. Jetzt erst recht nicht mehr, wo deutlich wird, dass Personenmarken Bestandteil des Online Marketings sein werden. Wie kann eine mögliche, effiziente Umsetzung daher für das Autohaus aussehen. Ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht und meine, der beste Weg ist es die Autohaus App, in unserem Fall die mobilApp, hierfür zu nutzen. Ein Intranet können wir ja bereits abbilden, also die Mitarbeiter direkt ansprechen. Mit Anbietern wie Smartloyalty ist ein Incentive System (Kundenkarte) in den Autohäusern bereits vorhanden. Bringen wir demnach die Kundenkarte in die mobilApp im Intranet mit Employee Advocacy Funktionalitäten und wir können die eigenen Mitarbeiter nicht nur über alles informieren, sondern auch inzentiveren, um am Social Sharing teilzunehmen. Wir nutzen deren Personenmarken für unsere eigene Marke im Social Media.

Da dies Thema so enorm wichtig ist und wir mit etwas Aufwand eine Lösung bereitstellen können, suchen wir nun Pilotbetriebe, um diese Funktion umzusetzen. Wer demnach, nach dem Prinzip: „ohne Kunden keine neuen Feature“, Interesse an Emplyoee Advocacy innerhalb einer eigenen Autohaus App hat, möge sich gerne melden unter zielke@mobilapp.io. Bis Ende Januar werden wir die Piloten festlegen, welche im ersten Jahr kostenlos die Funktionen nutzen können. Und wenn die Piloten erfolgreich verlaufen, so spricht wenig dagegen, nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden ebenfalls an solch einem „Social Loyalty Program“ partizipieren zu lassen.

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